So wählen Sie einen Positionierer für einen Schweißroboter aus
Positionierer werden im Allgemeinen nach der Anzahl der Antriebsmotoren klassifiziert: Einachsen-Positionierer, Zweiachsen-Positionierer, Dreiaxsen-Positionierer und Komposit-Positionierer. Vor und während der Schweißvorgänge fixiert und positioniert der Positionierer das zu schweißende Werkstück mithilfe von Spannvorrichtungen. Unterschiedliche Anforderungen an das Werkstück bestimmen die Tragfähigkeit und die Bewegungsart des Positionierers. Als wichtige Komponente von Roboter-Schweißfertigungslinien und flexiblen Schweißbearbeitungseinheiten dient der Positionierer dazu, das Werkstück in die optimale Schweißposition zu drehen (bzw. zu verschieben).

1. Einachsen-Positionierer
Eindrehige Positionierer werden im Allgemeinen nach ihrer Bauform in L-Typ und C-Typ eingeteilt. Ein L-Typ-Positionierer besteht aus: einem aktiven Kopf, einer Gegenhalterbank und einem mechanischen Rahmen. Der aktive Kopf wird im Allgemeinen von einer externen Achse des Schweißroboters angetrieben, wodurch eine koordinierte Bewegung mit dem Schweißroboter ermöglicht wird. Die Gegenhalterbank ist nicht angetrieben und arbeitet mit einem Folgesystem. L-Typ-Positionierer werden hauptsächlich zum Schweißen rotierender Werkstücke eingesetzt.

2. Zweidrehige Positionierer
Zweidrehige Positionierer, vorwiegend Typ A, bestehen hauptsächlich aus einer Drehachse, einer Kippachse und einem mechanischen Rahmen. Sie werden im Allgemeinen von externen Achsen des Schweißroboters angetrieben, um eine koordinierte Bewegung zu erreichen. Theoretisch kann jede Schweißnaht horizontal oder in einer bootförmigen Schweißposition ausgerichtet werden. Typ-A-Positionierer werden typischerweise zum Schweißen mehrflächiger Werkstücke (Schweißnähte verteilt auf mehrere Flächen) eingesetzt.

3. Dreidrehige Positionierer
Dreiachsiges Positioniersysteme werden allgemein anhand der Form ihrer Drehachsen in K-Typ und R-Typ klassifiziert.
K-Typ-Positioniersysteme weisen eine vertikale Hauptdrehachse sowie zwei zusätzliche drehbare Köpfe auf (entspricht einem L-Typ-Positioniersystem). Sie werden im Allgemeinen von externen Achsen des Schweißroboters angetrieben, wodurch eine koordinierte Bewegung mit dem Roboter ermöglicht wird. K-Typ-Positioniersysteme werden hauptsächlich zum Schweißen rotierender Werkstücke eingesetzt. Ein wesentliches Merkmal von K-Typ-Positioniersystemen ist, dass die Positionierbewegung vorwiegend vertikalen Raum beansprucht und somit horizontalen Platz spart.
R-Typ-Positioniersysteme weisen eine horizontale Hauptdrehachse sowie zwei zusätzliche drehbare Köpfe auf (entspricht einem L-Typ-Positioniersystem). Sie werden im Allgemeinen von externen Achsen des Schweißroboters angetrieben, wodurch eine koordinierte Bewegung mit dem Roboter ermöglicht wird. R-Typ-Positioniersysteme werden hauptsächlich zum Schweißen rotierender Werkstücke eingesetzt. Das charakteristische Merkmal von R-Typ-Positioniersystemen ist, dass ihre Bewegung vorwiegend horizontalen Raum beansprucht und somit vertikalen Platz spart.

4. Komposite Positioniersysteme
Verbund-Positionierer sind Kombinationen der verschiedenen oben genannten Positionierertypen. Hier stellen wir vor allem die Typen B und D vor.
Ein Positionierer vom Typ B besteht aus zwei Positionierern vom Typ A und einem Positionierer vom Typ C. Jeder Positionierer vom Typ A dient einer Station, während der Positionierer vom Typ C für den Stationswechsel verwendet wird. Ein Positionierer vom Typ D besteht aus zwei zweiaxialen Positionierern und einem Positionierer vom Typ C. Jeder zweiaxiale Positionierer dient einer Station, während der Positionierer vom Typ C für den Stationswechsel verwendet wird.

Der Kern der Auswahl eines Positionierers für einen Schweißroboter besteht darin, eine „externe Achse“ zu wählen, die „nahtlos“ mit dem Roboter zusammenarbeiten kann. In der praktischen Anwendung ist es außerdem erforderlich, die Leistungsparameter der Anlage entsprechend den spezifischen Anforderungen der Schweißaufgabe anzupassen und zu optimieren, um bessere Schweißergebnisse zu erzielen. Kurz gesagt: Nur durch ein umfassendes Verständnis und eine sachgerechte Nutzung der Leistungsparameter des Schweißpositionierers können die Vorteile der Anlage vollständig ausgeschöpft werden, wodurch die Effizienz und Qualität der Schweißfertigung verbessert werden.






































