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Rohrbiegemaschine

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Servomotoralarm bei einer CNC-Rohrbiegemaschine? Keine Panik – folgen Sie dieser Fehlersuchmethode, und die Störung ist wahrscheinlich behoben.

May.28.2026

Jeder, der mit Rohrbiegemaschinen arbeitet, weiß, dass das größte Problem bei CNC-Modellen die Servomotor-Warnmeldung ist. Eine Reihe von Codes auf dem Bildschirm bedeutet, dass die Maschine geerdet ist, und das gesamte Projekt verzögert sich. Das klingt beängstigend, beruht jedoch tatsächlich auf Problemen in drei Bereichen: „mechanische Last, elektrische Verkabelung und Parameter-Einstellungen.“ Im Folgenden habe ich meine jahrelange Erfahrung zusammengefasst und erläutere jeweils die einzelnen Warnmeldungen.

 

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Schritt 1: Notieren Sie den Code, sobald eine Warnmeldung auftritt.

Alarmcodes sind wie die „medizinische Akte" der Anlage; sie falsch aufzuschreiben, ist vergleichbar mit der Verordnung eines falschen Medikaments. Unabhängig von der Marke des Systems müssen Sie stets den vollständigen Alarmcode auf dem Bildschirm, die Fehlerbeschreibung sowie die Betriebsbedingungen zum Zeitpunkt des Vorfalls (z. B. welches Rohr gebogen wurde, aus welchem Material es besteht) dokumentieren. Verschiedene Systeme weisen unterschiedliche Merkmale auf: FANUC meldet üblicherweise den Servoüberlastungsfehler „SRVO-414“, Siemens häufig den Konturüberwachungsfehler „25201“ und Mitsubishi Codes wie „AL.E6“ und „AL.16“. Das Aufschreiben des Codes ist der erste Schritt; Sie finden ihn entweder im Handbuch oder durch eine Online-Suche.

 

 

Schritt 2: Überlastalarm (häufigster Fall, macht 60–70 % aus)

Wenn die Motoroberfläche sehr heiß ist und das Antriebsdisplay Codes wie „OL“ oder „AL.50“ anzeigt, liegt höchstwahrscheinlich eine Überlastung vor. Die Ursache ist meist mechanisch: unzureichende Schmierung der Führungsschiene, verklemmte Spindel, zu straffer Zahnriemen oder Fehlausrichtung der Form. Drehen Sie die Welle von Hand, um den Widerstand zu spüren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Beschleunigungs-/Verzögerungszeit zu kurz eingestellt ist, wodurch der Motor einen übermäßig hohen Momentanstrom erfährt, der fälschlicherweise als Überlastung interpretiert wird. Lösung: Prüfen Sie zunächst die Schmierung der Getriebekomponenten und versuchen Sie anschließend, die Beschleunigungs-/Verzögerungszeit in den Antriebsparametern angemessen zu erhöhen.

 

 

Schritt 3: Encoder-Alarm (die Winkelgenauigkeit hängt davon ab)

Wenn der Fahrer "AL.16" (Mitsubishi), "Encoder-Fehler" oder "25000" (Siemens) meldet oder wenn der Winkel nicht zentriert ist bzw. der Motor übermäßig vibriert, liegt grundsätzlich ein Problem mit der Encoder-Verbindung vor. Dies tritt üblicherweise in folgenden Bereichen auf: lose Encoder-Steckverbinder oder Eindringen von Wasser/Öl, beschädigte Abschirmungsdrähte oder innere Kabelbrüche an Biegestellen. Delta-Servotriebe sind besonders anfällig für Probleme, insbesondere die Gleichrichterbrücke und die Encoder-Rückführschleife. Sie können direkt einen Widerstand parallel schalten, um zu prüfen, ob die Rückmeldung normal ist. Lösung: Steckverbinder erneut einstecken und reinigen sowie auf Biegungen oder Beschädigungen des Kabels achten. Bei der Fehlersuche zu dieser Art von Störung ist darauf zu achten, Software- von Hardwareproblemen zu unterscheiden; die Methode des Ausschlusses ist der zuverlässigste Weg, um die Fehlerursache zu lokalisieren.

 

 

Schritt 4: Probleme mit der Versorgungsspannung oder der Verkabelung

Wenn das Gerät unmittelbar nach dem Einschalten Alarm auslöst oder der Motor überhaupt nicht reagiert, überprüfen Sie zunächst die Stromversorgung. Messen Sie mit einem Multimeter die Eingangsspannung (Schwankungen sollten innerhalb von ±10 % liegen), prüfen Sie, ob die Gleichspannungs-Zwischenkreisspannung des Antriebs den Normwerten entspricht, und stellen Sie sicher, ob der Leistungsschalter ausgelöst hat. Wenn mehrere Servoantriebe gleichzeitig Alarm auslösen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Hauptstromversorgung einen Phasenausfall oder eine Unterspannung aufweist. Wenn nur eine Achse Alarm auslöst, konzentrieren Sie sich auf die Überprüfung der Stromleitungen (U, V, W) und der Encoderleitungen dieser Achse sowie auf mögliche Wassereintritte in die Steckverbinder und verbogene Stifte.

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Schritt 5: Kommunikationsfehler

Wenn auf dem Bildschirm „AL.E6“ (Mitsubishi) oder „AL.16“ als Kommunikationsfehler angezeigt wird, liegt dies meist an einem schlechten Kabelkontakt oder fehlenden Parametern. Fehlerbehebung: Ziehen Sie das Kommunikationskabel ab und ziehen Sie es erneut fest, stellen Sie das gesicherte SPS-Programm wieder her und überprüfen Sie die Stationsnummer sowie die Baudraten-Einstellungen im Treiber. Bei starker Störung müssen für die Signalleitungen geschirmte Kabel verwendet werden, wobei die Abschirmung an einem Ende des Treibers geerdet werden muss. Auch die sichere Befestigung des Kabels ist entscheidend: Das Kabel muss fest an einer unbeweglichen Stelle befestigt werden, um Biegespannungen zu minimieren.

 

 

Schritt 6: Alarme durch Endschalter oder Störungen

Ein Alarm kann ausgelöst werden, wenn eine Achse gegen einen harten Endschalter drückt, es zu einer Kollision zwischen mechanischen Teilen kommt oder die Sicherheitstür nicht ordnungsgemäß geschlossen ist. Überprüfen Sie zunächst visuell die Position jeder Achse. Wenn sie gegen einen Endschalter drückt, bewegen Sie sie in die entgegengesetzte Richtung, um sie vom Endschalter zu lösen; falls sie nicht gegen einen Endschalter drückt, prüfen Sie, ob das Signal des Endschalters selbst normal ist.

 

 

Praktische Fehlersuchreihenfolge (beginnen Sie mit der wahrscheinlichsten Ursache):

Schalten Sie die Stromversorgung für 5 Minuten aus und starten Sie dann neu: Einige Fehlalarme verschwinden automatisch.

 

Überprüfen Sie die Stromversorgung und die Not-Aus-Schaltung: Phasenausfall oder Not-Aus-Fehler stellen einen großen Anteil der Fehlalarme dar.

 

Überprüfen Sie den Encoder und die Stromversorgungsleitungen: Ziehen Sie die Stecker heraus und stecken Sie sie wieder ein, um die Durchgängigkeit zu messen.

 

Beseitigen Sie mechanische Last- und Schmierprobleme: Drehen Sie den Motor manuell, um auf Blockierungen zu prüfen.

 

Überprüfen Sie die Treiber-Parameter-Einstellungen: Achten Sie besonders auf Beschleunigungs-/Verzögerungszeiten, elektronische Getriebeübersetzungen und Drehmomentbegrenzungswerte.

 

Austausch von Ersatzteilen zur Verifizierung: Tauschen Sie Treiber oder Motoren desselben Modells aus, um Hardwarefehler schnell zu lokalisieren.

 

Eine zentrale Fehlersuchelogik: Wenn der Alarm nach dem Entfernen einer Servoachse weiterhin besteht, kann im Allgemeinen ein Fehler dieser Servoachse ausgeschlossen werden. Setzen Sie diese Methode fort, indem Sie nacheinander weitere Servoachsen entfernen, bis der Alarm verschwindet. Dadurch wird die Störung einer bestimmten Achse zugeordnet, sodass Sie anschließend mit den zuvor beschriebenen Methoden den zugehörigen Treiber, Encoder, Motor, Kabel und externe Einflussfaktoren überprüfen können.

 

 

Regelmäßige Wartung und Gewohnheiten zur Alarmvermeidung

Überprüfen Sie den Motorkühlventilator monatlich und entfernen Sie Staub von der Oberfläche; alle sechs Monate, bei Abschaltung des Systems, wischen Sie das Innere des Schaltschranks mit einem Tuch ab und reinigen Sie die Encoder-Anschlüsse; öffnen Sie das Gehäuse des Treibers und entfernen Sie Staub von der Leiterplatte mit einem Staubsauger oder einer weichen Bürste. industrielle Umgebungen sind komplex, und viele Alarme werden durch Kurzschlüsse infolge angesammelten Staubes verursacht. Führen Sie bei Routineinspektionen eine Überprüfung der Motortemperatur und des Kühlventilators auf ordnungsgemäßen Betrieb durch und nutzen Sie gelegentlich Diagnosesoftware, um die Auslastungsrate zu prüfen und den aktuellen Zustand im Blick zu behalten. Verwenden Sie außerdem niemals einen Hammer, um die Servomotorwelle direkt beim Ein- oder Ausbau der Kupplung anzuschlagen, da dies den Präzisionsencoder am gegenüberliegenden Ende des Motors beschädigen würde.

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Servoalarme an CNC-Rohrbiegemaschinen sind kein Grund zur Beunruhigung. Solange Sie bei der Fehlersuche nach der Vorgehensweise „Aufzeichnen des Fehlercodes prüfen des Maschinenverhaltens messen der Spannung im Hauptstromkreis überprüfen des Encoder-Rückmeldekabels verifizieren der Systemparameter“ vorgehen, lässt sich die Ursache der meisten Alarme innerhalb von 30 Minuten identifizieren.


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