Die Rolle der Walzen in Blechwalzmaschinen
Eine Drei-Walzen-Blechbiegemaschine ist eine universell einsetzbare Schmiede- und Pressmaschine, die in der Lage ist, nichtmetallische Bleche zu Kegeln, Kugeln, Zylindern oder anderen Formen zu biegen. Diese Fähigkeit wird breit in der Fertigung, der Dampfkesselindustrie, der chemischen Industrie, der Herstellung nichtmetallischer Konstruktionen sowie der Maschinenbauindustrie eingesetzt. Eine Vier-Walzen-Blechbiegemaschine eignet sich zum Biegen und Formen von Metallblechen. Sie kann runde, bogenförmige und kegelförmige Werkstücke innerhalb eines bestimmten Bereichs walzen und verfügt über eine Vorbiegefunktion für die Blechenden, wodurch eine geringe verbleibende gerade Kante, eine hohe Arbeitseffizienz sowie eine grobe Nivellierung von Metallblechen erreicht wird.

Die Walzenbewegungsmuster von Drei-Walzen- und Vier-Walzen-Blechbiegemaschinen unterscheiden sich. Ihre Arbeitsprinzipien sind jedoch identisch: Beide nutzen das Prinzip der drei Punkte, die einen Kreis definieren, um unterschiedliche Radien zu walzen. Die Unterschiede zwischen Vier-Walzen- und Drei-Walzen-Blechbiegemaschinen sind wie folgt:
1. Bei einer Dreiwalzen-Biegemaschine ist die obere Walze symmetrisch zwischen den beiden unteren Walzen positioniert. Hydrauliköl in einem Hydraulikzylinder treibt einen Kolben zum vertikalen Heben und Senken an. Das letzte Zahnrad des Hauptgetriebes treibt die beiden unteren Walzen zum Drehen an und liefert so das für das Walzen der Bleche erforderliche Drehmoment. Eine Vierwalzen-Biegemaschine eignet sich zum Biegen und Formen von Metallblechen. Sie kann runde, bogenförmige und kegelförmige Werkstücke innerhalb eines bestimmten Bereichs walzen. Außerdem verfügt sie über eine Vorbiegefunktion für die Blechenden, wodurch eine geringe verbleibende gerade Kante entsteht, die Effizienz hoch ist und das Blech auf dieser Maschine grob planiert werden kann.

2. Bei einer dreiwalzigen asymmetrischen Blechbiegemaschine ist die obere Walze der Hauptantrieb, während die untere Walze vertikal bewegt wird, um das Blech einzuklemmen. Das Zahnrad der unteren Walze steht mit dem Zahnrad der oberen Walze im Eingriff und dient ebenfalls als Hauptantrieb. Die Seitenwalzen kippen und heben sich, wodurch sowohl Vorbiege- als auch Walzfunktionen ermöglicht werden. Die Maschine weist eine kompakte Bauweise auf und ist einfach zu bedienen sowie zu warten. Bei der vierwalzigen Blechwalzmaschine ist die obere Walze der Hauptantrieb und über einen Getriebe-Reduzierer sowie eine Kreuzgelenkkupplung mit dem Walzmoment für das Blech verbunden; die untere Walze bewegt sich vertikal auf und ab – dies erfolgt mittels eines Getriebe-Wurmradgetriebes (Kegelradgetriebes) und einer Schraubenmutter zum Einspannen des Blechs; es handelt sich hierbei um einen mechanischen Antrieb; beidseitig der unteren Walze sind Seitenwalzen angeordnet, die entlang der Führungsschienen des Rahmens geneigt bewegt werden – angetrieben durch ein Schraubenmutter-Wurmradgetriebe (bzw. Kegelradgetriebe); alle vier Arbeitswalzen verwenden Wälzlager.







































