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Sicherheitsvorkehrungen für verschiedene Betriebsphasen einer Rohrbiegemaschine

Oct.12.2026

Vollautomatische Rohrbiegemaschinen sind mehrstufig programmierbar und arbeiten vollautomatisch, was die Produktionseffizienz erheblich steigert. Da hydraulische Rohrbiegemaschinen eine verschweißte Stahlplattenkonstruktion verwenden, kann Spannung durch Schwingung abgebaut werden. Darüber hinaus kommen hochwertige importierte Dichtungen zum Einsatz, wodurch ein reibungsloser und zuverlässiger Betrieb gewährleistet ist. Die meisten Modelle nutzen primär eine obere Kolbenpresse, deren Antriebskraftentstehung spezifische Merkmale aufweist und eng mit dem Werkzeugherstellungsprozess verknüpft ist. Unbestreitbar bieten Rohrbiegemaschinen jedoch ein höheres Maß an Produktionssicherheit. Zu den Sicherheitsvorkehrungen im regulären Betrieb zählen folgende Punkte:

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Der vollautomatische Betrieb nutzt zwei parallel bewegte hydraulische Zylinder, um Druck zu erzeugen. Dieser Druck wirkt senkrecht nach unten und treibt die Biegebacke zum Ausführen des Biegevorgangs an. Der typische Biegeprozess einer oberen Biegebacke umfasst mehrere Phasen und Schritte, darunter Abwärtsbewegung, Ruheposition, Druckentlastung und Rückhub:

1. Abwärtsbewegung

Die gewöhnliche schnelle Abwärtsbewegung erfolgt meist durch freien Fall, d. h. die Bewegung wird durch das Eigengewicht der Backe erzeugt. Beim Werkzeugherstellungsprozess unterscheidet sich das Verfahren jedoch: Hier wird ein zylinderloser Raum eines hydraulischen Zylinders genutzt, um Druck zu erzeugen, wodurch eine schnelle Hubgeschwindigkeit von bis zu 250 mm/s erreicht wird – dies eignet sich besser für die Herstellung von Werkzeugen mit höherer Festigkeit.

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Die schnelle Hubbewegung beginnt am oberen Totpunkt und endet mit einer kurzen Bremsmanöver am Ende, z. B. beim Biegen des Blechs über eine bestimmte Strecke. Die konkrete Einstellung richtet sich nach den Anforderungen an die Werkzeugherstellung.

2. Stationärer Zustand

In der stationären Position einer vollautomatischen Rohrbiegemaschine befindet sich der obere Biegebalken in der oberen Totlage. Dieser Zustand verhindert eine unkontrollierte Abwärtsbewegung und verringert Sicherheitsrisiken.

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3. Druckentlastung

Die Druckentlastung der kolbenlosen Kammer oder das Druckhalten nach Erreichen der unteren Totlage verbessern die Präzision des Werkstücks weiter. Sowohl das Druckhalten als auch die Druckentlastung können über proportionale Wegeventile gesteuert werden. Die Zykluszeit wird je nach Anforderung individuell angepasst. Wenn eine Druckminderung erforderlich ist, kann diese so weit wie möglich verkürzt werden; die Druckminderungskurve sollte jedoch nicht zu steil sein und möglichst sanft verlaufen.

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4. Rückhub

Dieser erfolgt mit hoher Geschwindigkeit und hängt vor allem von der Pumpendurchflussrate sowie der druckbelasteten Fläche der Kolbenstangenseite des Hydraulikzylinders ab. Im Allgemeinen gilt: Je näher die maximale Geschwindigkeit erreicht wird, desto höher ist die Rückhubeffizienz. Der Rückhub muss zudem synchron erfolgen.

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