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Austauschhäufigkeit der Kontaktspitzen von Schweißrobotern

Apr.16.2026

Genau wie beim manuellen Schweißen erfordern Schweißroboter häufig den Austausch der Kontaktspitzen. Tatsächlich ist die Austauschhäufigkeit noch höher, da Roboter längere Zeiträume als menschliche Schweißer arbeiten.

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Die Kontaktdüse ist eines der am häufigsten ausgetauschten Verschleißteile beim Schweißen. Sie dient dazu, die Position des Schweißdrahts während seines Durchlaufs zu fixieren. Aufgrund des starken Stromstoßes am Ende des Schweißvorgangs kann die Austrittsöffnung der Kontaktdüse leicht schmelzen, wodurch sich Schweißdraht und Kontaktdüse miteinander verbinden und das Schweißen unmöglich wird. Das Material und die Verarbeitungsqualität der Kontaktdüse bestimmen deren Lebensdauer.

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Die meisten Kontaktdüsen bestehen aus Messing, Kupfer, Chromkupfer und – seltener – Berylliumkupfer. Kupfer ist das am häufigsten verwendete Material beim manuellen Schweißen, während Chromkupfer gegenüber Kupfer überlegen ist, da es langlebiger ist und beim Roboter-Schweißen am häufigsten eingesetzt wird. Neben der Unbrauchbarkeit durch Verschmelzen mit dem Schweißdraht wird eine Kontaktdüse auch dann unbrauchbar, wenn sich im Laufe der Zeit die Bohrung so weit erweitert, dass der Schweißdraht nicht mehr korrekt geführt werden kann und seine Austrittsposition nicht mehr präzise fixiert ist. Beim manuellen Schweißen ist dies noch relativ tolerierbar; bei Robotern, die nach vorgegebenen Programmen schweißen, können jedoch bei zu großem Lochdurchmesser Probleme wie Fehlausrichtung der Schweißnaht oder ungleichmäßige Schweißnähte auftreten. Daher muss die Kontaktdüse ausgetauscht werden, sobald der Lochdurchmesser zu groß geworden ist. Allgemein wird empfohlen, die Kontaktdüse bei niedrigen Strömen unter 150 A alle 48 Stunden zu wechseln; bei hohen Strömen über 180 A sollte sie alle 12 Stunden ausgetauscht werden. Die konkrete Austauschhäufigkeit hängt natürlich davon ab, inwieweit der Lochdurchmesser bereits abgenutzt ist.


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