Wie man Beschädigungen des Endprodukts bei Rohrbiegemaschinen vermeidet? Professionelle Qualitätskontroll-Anleitung
Rohrbrüche (Risse, Falten, Kratzer) sind die Hauptursache für Ausschuss bei Fertigprodukten. Um Schäden zu vermeiden, ist eine systematische Kontrolle in drei Bereichen erforderlich: Materialien, Werkzeuge und Prozesse.

1. Vermeidung von Biegerissen (äußere Zugrisse)
Sicherstellen, dass der Biegeradius R/D ≥ 3 beträgt (größerer Wert bei dünnwandigen Rohren)
Rohre mit einer Dehnung ≥ 20 % verwenden; hochfeste Stähle können nach Glühbehandlung gebogen werden.
Die Zugzone bei geschweißten Rohren vermeiden (Rohr in die neutrale Schicht oder auf die Innenseite legen).
Genaue Mandrelverlängerung (0,5–1,5 mm vor dem Tangentialpunkt).
2. Innere Faltenbildung verhindern
Der Spalt zwischen Faltenverhinderungsstahl und Biegestahl muss so groß sein, dass ein A4-Blatt Papier problemlos dazwischen gleiten kann.
Kugelkopf-Mandrels müssen bei dünnwandigen Rohren oder kleinen R-Biegungen verwendet werden.
Biebegeschwindigkeit reduzieren, um Materialaufbau zu vermeiden.
Rohrwandstärke angemessen erhöhen oder ein härteres Material verwenden.

3. Oberflächenkratzer verhindern
Die Nuten der Werkzeuge sauber halten sowie regelmäßig polieren und Rost entfernen.
Spezielles Biegeöl (auf Biegestahl, Mandrel und Faltenverhinderungsstahl) auftragen.
Die Spannkraft muss so eingestellt sein, dass das Rohr nicht verrutscht; übermäßiges Anziehen und Einpressstellen sind zu vermeiden.
Entfernen Sie Grate und Metallspäne vom Rohrrohling vor dem Biegen.
4. Vermeidung von Querschnittsverformungen (Abflachung)
Überprüfen Sie, ob die Mandrel-Spezifikationen mit dem Rohrdurchmesser übereinstimmen.
Vermeiden Sie einen zu kleinen Biegeradius (R/D < 2,5, hohes Risiko).
Die Nuttiefe des Biegebackens muss mehr als 85 % des Außendurchmessers des Rohrs betragen.
5. Prozessvalidierung und Erstteilkontrolle
Nach jedem Werkzeug- oder Materialwechsel ist ein Erstteil-Biegetest durchzuführen.
Führen Sie eine vollständige Inspektion mit Winkelmesser, Messschieber und R-Maßstab durch.
Erfolgreiche Parameter (Druck, Geschwindigkeit, Mandrel-Position) sind zu dokumentieren und der Prozess damit festzulegen.

Schäden resultieren aus Spannungskonzentration und unzureichender Stützung – die Auswahl des richtigen Werkzeugs, der Einsatz des geeigneten Mandrels, eine ausreichende Schmierung sowie die Durchführung einer Erstteilprüfung können die Ausbeute auf über 99 % steigern.






































