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Designhebung mit dem ESA S630 Integriertem CAD

Dec.17.2025

Wenn es darum geht, die Gestaltungsleistung zu verbessern, zeichnet sich das integrierte CAD-System ESA S630 als robuste Lösung für Konstrukteure und Ingenieure aus. Wenn Sie erfahren möchten, wie diese integrierte CAD-Plattform Ihren Konstruktionsworkflow optimieren kann, sind Sie hier genau richtig.

In diesem Artikel werden wir die besonderen Funktionen des integrierten CAD-Systems ESA S630 untersuchen und aufzeigen, wie es die Prozesseffizienz und Konaktionsgenauigkeit verbessert. Ganz gleich, ob Sie neu in der Verwendung von CAD-Software sind oder Ihre bestehende Umgebung verbessern möchten, bietet dieser Leitfaden praktische Einblicke, um mit dem ESA S630 herausragende Konstruktionsergebnisse zu erzielen.

Einführung

Das integrierte CAD-System ESA S630 bietet erweiterte Funktionen, die Designarbeitsabläufe erheblich verbessern, insbesondere bei Anwendungen im Bereich der Metallbearbeitung mit Abkantpressen. Eine zentrale Stärke des Systems liegt in seiner Fähigkeit, wichtige grafische Komponenten zu erzeugen – wie Ober- und Unterteil der Maschine, den Stempel, die Matrize und das zu biegende Werkstück. Dieser integrierte Ansatz ermöglicht es Konstrukteuren, Biegeabläufe präzise zu überprüfen, wodurch Fehlerquellen reduziert und Produktionsprozesse beschleunigt werden. Die beigefügte Bedienungsanleitung bietet einfachen Zugriff auf diese Zeichenwerkzeuge und hilft Anwendern, das Potenzial des ESA S630 voll auszuschöpfen, um eine höhere Zuverlässigkeit und Produktivität bei der Konstruktion zu erreichen.

Zeichenfunktion

Die Zeichenfunktion innerhalb der integrierten CAD-Software ESA S630 vereinfacht und beschleunigt die frühen Phasen des Designs erheblich. Indem Linienabschnitte automatisch aus vom Bediener eingegebenen Daten generiert werden, steigert dieses Werkzeug Geschwindigkeit und Präzision beim Zeichnen. Das System unterstützt die Dateneingabe sowohl im polaren als auch im kartesischen Format, wobei das polare Format aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit in der Regel empfohlen wird. Diese Anpassungsfähigkeit fördert die Genauigkeit und minimiert Eingabefehler, wodurch die Zeichenfunktion zu einem entscheidenden Element für eine effiziente und fehlerresistente Entwicklungsplanung wird.

Polareinstellung der Zeichnungsdaten

Die Polarkoordinateneinstellung in ESA S630 Integrated CAD spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Konstruktionsgenauigkeit, insbesondere bei komplexen Projekten. Diese Funktion ermöglicht es, Zeichnungssegmente durch Länge und Winkel – innerhalb eines Bereichs von ±180,0° – zu definieren, wodurch eine exakte Ausrichtung und Positionierung gewährleistet ist. Sie ist besonders vorteilhaft in Anwendungen, die strenge Maßhaltigkeit erfordern, wie beispielsweise in der Architekturplanung und im Maschinenbau.

Die Eingabekonventionen für diese Winkel lauten wie folgt:

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Kartesische Einstellung der Zeichnungsdaten

Mit dieser Funktion können die Abschnitte, aus denen die Zeichnung besteht, durch ein Koordinatenpaar definiert werden, das die Differenz zwischen Anfang und Ende des Segments angibt.

Die kartesischen Koordinaten sind nicht absolut, sondern beziehen sich auf den Anfang des Segments und müssen entsprechend eingegeben werden.

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Allgemeine Daten

Bevor mit der Zeichnung eines grafischen Elements begonnen wird, ist es notwendig, einige allgemeine Daten einzugeben, die je nach dem gewünschten Objekt variieren.

Die in dieser Phase einzugebenden Daten sind in den spezifischen Kapiteln für jedes Objekt beschrieben.

Zeichnungsseite

Die Zeichnungsseite innerhalb von ESA S630 Integrated CAD ist ein zentraler Bestandteil des benutzerfreundlichen Designs und wurde entwickelt, um die Organisation und den Zugriff auf Konstruktionsdaten nahtlos zu verbessern. Um die Zeichnungsoberfläche aufzurufen, wählen Sie einfach mit dem Finger die Schaltfläche [Ok] aus – dieser intuitive Zugang ist nur der Anfang des durchdachten Designs.

Die Zeichnungsseite ist in mehrere klar abgegrenzte Bereiche unterteilt:

  • Bereich 1: Zeichnungsinformationen oder Statusleiste: Dieses Fenster zeigt wichtige Angaben an, wie beispielsweise den Namen des Programms, an dem Sie arbeiten, die Abschnitts- und Schrittnummer der aktuellen Zeichnung sowie den Maßstabsfaktor. Diese Echtzeitinformationen stellen sicher, dass Sie stets über die Details Ihres Konstruktionsprozesses im Bilde sind.

  • Bereich 2: Grafisches Nachzeichnungsfenster: Hier entsteht die grafische Darstellung Ihrer Zeichnung basierend auf den eingegebenen Daten. Es dient als visuelles Zentrum, in dem Ihre Entwürfe Gestalt annehmen und eine unmittelbare Reflexion Ihrer Eingaben bieten.

  • Bereich 3: Polareinstellungsfenster: In diesem Bereich können präzise Angaben zur Länge der zu zeichnenden Seite („l“) und zum Winkel („Alpha“) im Vergleich zur folgenden Seite gemacht werden. Die polare Einstellung erhöht die erforderliche Präzision und Flexibilität für komplexe Konstruktionen.

  • Bereich 4: Kartesisches Einstellungsfenster: In diesem Fenster können kartesische Koordinaten („DX“ und „DY“) eingegeben werden. Diese Koordinaten geben die Differenz zwischen Anfangs- und Endkoordinaten der zu zeichnenden Länge an und tragen so zu einer weiteren Genauigkeitsstufe bei Ihrer Konstruktion bei.

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Die durchdacht organisierten Fenster vereinfachen nicht nur den Zeichnungsprozess, sondern verbessern auch erheblich die Zugänglichkeit und Verwaltung von Konstruktionsdaten. Mit der integrierten CAD-Zeichnungsseite ESA S630 verfügen Konstrukteure über eine umfassende und intuitive Benutzeroberfläche, die eine effiziente und präzise Entwicklung von Konstruktionen unterstützt.

Eingabe der Zeichnungsdaten

Die genaue und effiziente Eingabe von Daten ist ein entscheidender Aspekt bei der Erstellung präziser Konstruktionen, und die integrierte CAD-Software ESA S630 überzeugt in diesem Bereich mit ihren intuitiven Dateneingabefunktionen. Wenn Sie erstmals auf eine Zeichnung im Bereich 2 zugreifen, wird automatisch die erste Standardlänge gezeichnet und rot hervorgehoben, sodass Sie die Anfangseinstellungen leicht überprüfen und anpassen können. Die Anfangsrichtung kann schnell über das [Untermenü] und die Auswahl von [Rotation] geändert werden, wodurch Flexibilität im Konstruktionsprozess gewährleistet ist.

So geben Sie eine Zeichnung im Polarmodus ein

Wenn sich der Cursor nicht im Feld „l“ des Bereichs 3 befindet, ist es notwendig, die Tasten [Sub Menü] und [Polar Format] zu drücken, um die Einstellung des Polartyps zu aktivieren. Die einzugebenden Werte sind wie folgt:

  • Die Länge der Seite; die Seite wird entsprechend der eingegebenen Länge skaliert, und der Cursor wechselt in das Feld „alpha“ zur Winkelseinstellung.

  • Der Winkel im Vergleich zur folgenden Länge.

Die oben beschriebene Länge wird blau markiert; die nächste Länge wird gezeichnet, sie wird zur aktuellen Länge und rot dargestellt. Ein Kreis umgibt den gerade eingegebenen Abschnitt.

Nach dem Abschluss der Dateneingabe springt der Cursor in das Feld zur Eingabe der Länge der neuen Seite. Die Eingabe dieses Wertepaars muss wiederholt werden, bis die Zeichnung abgeschlossen ist.

Aktualisierung der Informationen über die Zeichnung

Wenn die eingegebenen Maße die Abmessungen des Fensters überschreiten, wird die Zeichnung automatisch skaliert; der Maßstabsfaktor der Zeichnung in Bereich 1 wird aktualisiert.

Jedes Mal, wenn eine neue Länge gezeichnet wird, wird die Nummer der aktuellen Länge im „Schritt“-Feld von Bereich 1 angezeigt und erhöht.

Zeichnung beenden

Um anzuzeigen, dass die Zeichnung abgeschlossen ist, müssen Sie den Winkel der letzten Länge auf null setzen.

So wählen Sie die Zeichnungsdaten aus

Um die Zeichnungsdaten auszuwählen, müssen Sie mit diesen beiden Tasten durch sie hindurchscrollen

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Die Taste scrollt rückwärts durch die Daten, die die Zeichnung im sequenziellen Modus bilden, und wechselt schrittweise zwischen dem „alpha“- und dem „l“-Feld. Vorwärts scrollt sie durch die Daten im sequenziellen Modus, wobei schrittweise im „l“-Feld fortgefahren wird. Beim Durchblättern der Daten einer Zeichnung wird die Länge, die zu den angezeigten Daten gehört, hervorgehoben, und die Nummer des aktuellen Schritts wird in Bereich 1 angezeigt.

Zeichnungsdaten ändern

Um die Zeichnungsdaten zu ändern, ist Folgendes erforderlich:

· den Wert auswählen.

· den neuen Wert eingeben.

· [Ok] drücken, um den neuen Wert zu bestätigen.

· die Zeichnung wird entsprechend dem eingegebenen neuen Wert erstellt.

Verwendung der Pfeiltasten der Bildschirmtastatur

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Die Pfeiltasten bewegen die Länge horizontal oder vertikal.

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Verwendung der Pfeiltasten und Tasten einer externen Tastatur

An unsere CNC kann eine PS/2- oder USB-externe Tastatur angeschlossen werden.

Die Pfeiltasten bewegen sich diagonal entlang der Segmente.

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Der vorhandene Winkel wird automatisch im Feld „alpha“ zwischen der aktuellen Länge und der abhängig von der gedrückten Richtungstaste gezeichneten Seite eingetragen.

So löschen Sie eine Länge der Zeichnung

Mit ESA S630 Integrated CAD erfolgt das Löschen einer Länge durch Auswahl des gewünschten Abschnitts und Drücken einer Taste. Die gelöschte Länge passt die folgende Länge entsprechend dem vorherigen Winkel an.

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Wenn die letzte Länge entfernt wird, wird eine Standardlänge verwendet. Um die letzte Länge zu löschen, navigieren Sie vor dem Abschluss der Zeichnung zu den vorherigen Daten.

So geben Sie eine Länge in die Zeichnung ein

Das Einfügen einer neuen Länge ist mit ESA S630 Integrated CAD unkompliziert. Durch Drücken der entsprechenden Taste und Auswahl von „1>> Einfügen“ können Sie eine Länge vor der aktuellen hinzufügen. Die neu eingefügte Länge ist zunächst standardmäßig 20 mm länger als die aktuelle Länge. Um Ihre gewünschten Zeichnungsvorgaben zu erreichen, geben Sie einfach die erforderlichen Werte für die neue Länge ein.

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Wenn Sie bei der Verwendung der Einfügefunktion auf Schwierigkeiten stoßen, ist es ratsam, zum Einfügepunkt zu navigieren, alle nachfolgenden Längen zu löschen und die Zeichnung erneut durchzuführen.

So verwenden Sie das kartesische Format

Um Ihren Konstruktionsablauf mit ESA S630 Integrated CAD zu verbessern, ist die effektive Nutzung des kartesischen Formats entscheidend. Wenn das polare Format nicht möglich ist, können Sie mit ESA S630 Integrated CAD Segmente im kartesischen Format definieren.

Drücken Sie einfach [Sub Menu] und anschließend [Cartesian Editor] an der gewünschten Zeichnungslänge. Geben Sie im Bereich 4 die horizontale Differenz im Feld DX und die vertikale Differenz im Feld DY ein und bestätigen Sie jeweils mit [Ok].

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Um wieder zum polaren Format zurückzukehren, drücken Sie [Polar Editor]. Diese Flexibilität in ESA S630 Integrated CAD ermöglicht es Ihnen, Ihre Konstruktionen effizient anzupassen, Präzision sicherzustellen und Ihren Arbeitsablauf zu optimieren.

Fazit

Zusammenfassend bietet das ESA S630 Integrierte CAD-System eine umfassende Palette leistungsstarker Funktionen, die das Design-Erlebnis erheblich verbessern. Durch die Nutzung seiner fortschrittlichen Zeichenfunktionen, präzisen Polarkoordinateneinstellungen, benutzerfreundlichen Zeichenschnittstelle und optimierten Dateneingabemethoden können Konstrukteure Arbeitsabläufe optimieren, die Genauigkeit steigern und überlegene Designergebnisse erzielen. Die Integration dieser zentralen Funktionen macht das ESA S630 zu einem unverzichtbaren Werkzeug für moderne Designprojekte.

Um weiter zu erfahren, wie das integrierte CAD-System ESA S630 Ihre Entwurfseffizienz und -präzision verbessern kann, laden wir Sie ein, weitere Ressourcen auf unserer Website zu erkunden. Für spezifische Anfragen oder individuelle Beratung steht Ihnen unser Expertenteam jederzeit zur Verfügung. Wir sind bestrebt, Ihnen dabei zu helfen, das volle Potenzial Ihrer Designarbeitsabläufe durch die fortschrittlichen Funktionen des integrierten CAD-Systems ESA S630 auszuschöpfen.


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