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Wichtige Schritte und Vorsichtsmaßnahmen für den Betrieb einer Profilbiegemaschine

Sep.11.2026

Eine Profilbiegemaschine kann die Vorbiegung, das Walzen und die Geradstellung von Profilen in einem einzigen Durchlauf abschließen. Aufgrund ihrer fortschrittlichen Konstruktion und Funktionalität kann sie je nach Kundenanforderung vertikal oder horizontal aufgestellt werden. Profilbiegemaschinen sind sowohl als Flachbiege- als auch als Vertikalbiegemaschinen erhältlich. Sie sind hochentwickelte Maschinen zum Biegen von Flachstahl, Vierkantstahl, Rundstahl, Winkelstahl, I-Träger-Stahl, H-Träger-Stahl, Vierkantrohren, Rechteckrohren und anderen Profilen.

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Erläuterung der wichtigsten Arbeitsschritte und Sicherheitshinweise für den Betrieb einer Profilbiegemaschine

I. Leerlauf-Testbetrieb

1. Der Leerlauf-Testbetrieb des Hauptantriebs und des Hubantriebs ist intermittierend durchzuführen. Jeder Zyklus dauert 15 Minuten, wobei das Verhältnis der Einzelhub-Betriebszeit des Hauptantriebs zur Einzelhub-Betriebszeit des Hubantriebs innerhalb jedes Zyklus 2:1 beträgt.

2. Während eines einzelnen Hilfsantriebs-Betriebs sind die Hebe- und Senkvorgänge wiederholt durchzuführen.

3. Während eines einzelnen Hauptantriebs-Betriebs muss die Hauptwalzenform mit der Seitenwalzenform in Kontakt treten und sich drehen. Die Vorwärts- und Rückwärtsdrehzeiten sollen jeweils die Hälfte der Gesamtzeit ausmachen.

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II. Belastungsprüfung

1. Die Belastungsprüfung darf erst nach einer ordnungsgemäßen Leerlaufprüfung durchgeführt werden.

2. Die Maschine muss gut geschmiert sein, um normal zu laufen.

3. Schneiden Sie das Material gemäß den relevanten Profilparametern aus der Grundparameter-Tabelle zu, glätten Sie es und vorkrümmen Sie die Blechenden auf den vorgeschriebenen Durchmesser.

4. Rollen Sie das Blech stufenweise zu kreisförmigen Werkstücken mit dem vorgeschriebenen Durchmesser, entsprechend dem Können des Bedieners.

5. Die Lastprüfung muss die relevanten Leistungsspezifikationen gemäß den Grundparametern erfüllen.

6. Während des Beladens und des Betriebs muss das Getriebesystem reibungslos laufen, ohne Stöße oder ungewöhnliche Geräusche.

7. Während des Walzens dürfen die Seitenrollen nur nach Stillstand des Hauptantriebs angehoben oder abgesenkt werden. Das Profil muss sich gemeinsam mit den Rollen bewegen; ein Durchrutschen ist nicht zulässig.

8. Zum Entladen sind die Seitenrollen erst nach vollständigem Stillstand der Maschine abzusenken, bevor das Werkstück entfernt werden darf.

9. Das Arbeitssystem und das Bediensystem müssen flexibel, präzise und zuverlässig sein. Die Rollen dürfen nicht wackeln, und die Temperatur jedes Lagers darf 80 °C nicht überschreiten.

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10. Der Arbeitsmechanismus und der Bedienmechanismus der Maschine müssen aufeinander abgestimmt sein und reibungslos ohne ungewöhnliche Geräusche oder Blockierungen arbeiten. 11. Während des Einsatzes ist die Ölzufuhr an jede Schmierstelle regelmäßig zu überprüfen, um eine ausreichende Ölzufuhr sicherzustellen. Der Ölstand im Getriebe ist auf dem vorgeschriebenen Niveau zu halten.

12. Falls ungewöhnliche Geräusche, Stöße, Vibrationen oder Ölleckagen festgestellt werden, ist die Maschine sofort zum Inspektionszweck anzuhalten. Der normale Betrieb darf erst wieder aufgenommen werden, nachdem die Störung behoben wurde. Bei Reparaturen am Hydrauliksystem sind strengste Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Hochdruck-Ölspritzungen zu vermeiden.

13. Während des Betriebs sind sämtliche Getriebemechanismen und Verbindungsteile regelmäßig auf Lockerung oder Beschädigung zu überprüfen.

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