Häufige Probleme und Lösungen bei der Blechbiegeverarbeitung
Das Biegen von Blech ist ein gängiger Prozess in der Fertigung, doch treten bei der praktischen Durchführung häufig Qualitätsprobleme auf. Dieser Artikel analysiert drei typische Probleme – Verformung, Unebenheit des Werkstücks und Oberflächenverschleiß sowie Risse und Spalten – und liefert entsprechende Lösungen.

I. Verformungsprobleme
Verformungen äußern sich hauptsächlich in einer Verformung an Lochpositionen, einer Verformung im Bereich der Biegelinie sowie einer Verformung nach dem Nieten oder Rivetieren. Die Ursachen und zugehörigen Lösungen lauten wie folgt:
Mögliche Ursachen:
Zu hohe Reibung zwischen Matrize und Werkstück;
Betriebsgeschwindigkeit der Maschine zu hoch; die Verformungsgeschwindigkeit übersteigt die Anpassungsgeschwindigkeit des Bedieners am Werkstück;
Ungleichmäßige Spannung auf der Werkstückoberfläche oder inhärente Unebenheit;
Ungenau ausgerichtete Bohrungen oder unsachgemäßer Nietprozess.
Lösungen:
Erhöhen Sie den Druck der Auswerferplatte oder bearbeiten Sie eine strukturierte Oberfläche auf der Auswerferplatte, um die Reibung zu erhöhen und eine Verschiebung des Werkstücks während des Biegens zu verhindern;
Verringern Sie die Betriebsgeschwindigkeit der Maschine oder erhöhen Sie die Geschwindigkeit, mit der der Bediener das Werkstück stützt und justiert;
Stellen Sie die Kraftverteilung neu ein, indem Sie den Kraftbereich auf der Unterseite erweitern und den lokalen Druck auf der Oberseite verringern, oder stellen Sie sicher, dass das Werkstück eben platziert ist;
Optimieren Sie den Nietprozess, verbessern Sie die Nietftechnik oder passen Sie die Lochpositionierung an.

II. Unebenheit und Oberflächenverschleiß des Werkstücks
Dieser Fehler äußert sich hauptsächlich in unebenen Werkstück-Endflächen, unebenen Böden von konkaven Teilen sowie Verschleiß an der Außenfläche nach dem Biegen.
Mögliche Ursachen:
Während des Biegens erfährt die Außenfläche eine Zugdehnung, die Innenfläche hingegen eine Druckstauchung, was zu einer Verformung und einer Aufwölbung der Endfläche entlang der Biegerichtung führt;
Ungleichmäßiges Ausgangsmaterial, kleine Kontaktfläche der Auswerferplatte oder Fehlen einer Auswurfvorrichtung im Werkzeug;
Unzureichender Stempelradius, unzureichender Biegespalt oder zu glatte Oberfläche des Ausgangsmaterials.
Lösungen:
Einführung eines Formgebungsprozesses mit ausreichendem Druck durch Stempel und Matrize sowie Auslegung eines Matrizenradius, der dem Außenradius entspricht;
Vorverflachung des Materials, Einbau einer Auswurfvorrichtung oder einer speziellen Formgebefixierung;
Verbesserung der Oberflächenbeschaffenheit des Werkzeugs, Erhöhung des Stempelradius und gezielte Anpassung des Biegespalts.

III. Risse und Spalten
Risse treten üblicherweise an den Biegekanten auf oder breiten sich während des Biegens entlang der Kornrichtung aus.
Mögliche Ursachen:
Zu kleiner innerer Biegeradius, unzureichende Plastizität des Materials oder Kornrichtung parallel zur Biegelinie;
Besondere Mikrostruktur des Materials, die zu Brüchen entlang der parallelen Kornrichtung neigt.
Lösungen:
Erhöhung des Stempel-Biegeradius, Anpassung der Schnittrichtung des Zuschnitts oder Glühbehandlung des Materials bzw. Auswahl eines Materials mit besserer Plastizität;
Drehen Sie das Blech senkrecht zur Biegerichtung zum Schneiden oder erhöhen Sie den Radius des oberen Werkzeugs (R-Winkel).
Durch eine systematische Analyse der Ursachen und die Umsetzung entsprechender prozessbezogener Gegenmaßnahmen kann die Qualität der Blechbiegung effektiv verbessert, die Anzahl an Produktionsfehlern reduziert sowie die Genauigkeit und Haltbarkeit der Produkte sichergestellt werden. Die Blechbiegung erfordert Erfahrung: Beobachten Sie, wie erfahrene Fachkräfte Bleche biegen und warum sie dies auf diese Weise tun. Für weitere Informationen zu Abkantpressen oder Biegeprozessen wenden Sie sich bitte an unser JUGAO CNC MACHINE-Team.






































