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Rohrbiegemaschine

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Servomotor-Alarm bei einer CNC-Rohrbiegemaschine? Befolgen Sie diesen Fehlerbehebungsansatz – wahrscheinlich können Sie das Problem selbst beheben

Aug.28.2026

Jeder, der mit Rohrbiegemaschinen arbeitet, weiß, dass das größte Problem bei CNC-Modellen die Servomotorwarnung ist. Eine Reihe von Codes auf dem Bildschirm bedeutet, dass die Maschine vollständig stillsteht und das gesamte Projekt verzögert wird. Das klingt beängstigend, beruht aber tatsächlich auf einigen wenigen Ursachen – mechanische Last, elektrische Verkabelung und Parameter-Einstellungen. Im Folgenden habe ich meine jahrelange Erfahrung zusammengefasst und erläutere jede Warnart nacheinander.

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Schritt 1: Notieren Sie den Code, sobald eine Warnmeldung auftritt.

Alarmcodes sind wie die Krankenakte der Ausrüstung; sie falsch aufzuschreiben, ist so, als würde man das falsche Medikament verschreiben. Unabhängig von der Systemmarke müssen Sie den vollständigen Alarmcode auf dem Bildschirm, die Fehlerbeschreibung und die Betriebsbedingungen zum Zeitpunkt des Vorfalls unverzüglich notieren – beispielsweise welches Rohr gebogen wird, aus welchem Material es besteht und mit welcher Geschwindigkeit gearbeitet wird.

FANUC meldet üblicherweise „SRVO-414“ bei Servoüberlastung; Siemens meldet häufig „25201“ bei Konturüberwachung; Mitsubishi verwendet Codes wie „AL.E6“ und „AL.16“. Nachdem Sie den Code notiert haben, konsultieren Sie das Handbuch oder suchen Sie online; viele Fehlerursachen lassen sich direkt lokalisieren.

Schritt 2: Überlastalarm (häufigster Fall, macht 60–70 % aus)

Wenn die Motoroberfläche extrem heiß ist und das Treibergerät Codes wie „OL“ oder „AL.50“ anzeigt, liegt nahezu sicher eine Überlastung vor.

Die Ursache ist meist mechanisch: unzureichende Schmierung der Führungsschiene, verklemmte Spindel, zu hohe Spannung des Zahnriemens oder fehlausgerichtete Form. Drehen Sie die Welle manuell, um den Widerstand zu spüren. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Beschleunigungs-/Verzögerungszeit zu kurz eingestellt ist, wodurch ein übermäßiger Momentanstrom im Motor entsteht, der fälschlicherweise als Überlastung interpretiert wird.

Lösung: Prüfen Sie zunächst die Schmierung der Antriebskomponenten. Stellen Sie sicher, dass die Führungsschienen trocken sind, die Spindel sauber ist und die Zahnriemenspannung angemessen ist. Versuchen Sie dann, die Beschleunigungs-/Verzögerungszeit in den Treiberparametern leicht zu erhöhen.

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Schritt 3: Encoder-Warnung (Winkelgenauigkeit hängt vollständig davon ab)

Wenn der Treiber "AL.16" (Mitsubishi), "Encoder Error" oder "25000" (Siemens) meldet oder wenn der Winkel nicht zentriert ist oder der Motor stark vibriert, liegt grundsätzlich ein Problem mit der Encoder-Verbindung vor.

Dies sind üblicherweise folgende Ursachen: lose Encoder-Steckverbindungen oder Eindringen von Wasser/Öl, beschädigte Abschirmungsdrähte oder interne Kabelbrüche an Biegestellen. Delta-Servotriebe neigen besonders zu Problemen, insbesondere bei der Gleichrichterbrücke und der Encoder-Rückführschleife. Zur Prüfung, ob die Rückführung normal ist, können Sie direkt einen Widerstand parallel anschließen.

Lösung: Stecken Sie die Steckverbindungen erneut ein und reinigen Sie sie; überprüfen Sie zudem das Kabel auf Biegestellen oder Beschädigungen. Achten Sie bei der Fehlersuche darauf, Software- von Hardware-Problemen zu unterscheiden; die Methode des Ausschlusses ist der zuverlässigste Weg, um den Fehler zu lokalisieren.

Schritt 4: Probleme mit der Versorgungsspannung oder der Verkabelung

Falls die Anlage unmittelbar nach dem Einschalten Alarm auslöst oder der Motor überhaupt nicht reagiert, prüfen Sie zunächst die Stromversorgung. Messen Sie mit einem Multimeter die Eingangsspannung (Schwankungen sollten innerhalb von ±10 % liegen), überprüfen Sie, ob die Gleichspannungs-Zwischenkreisspannung des Antriebs den Standard erfüllt, und stellen Sie sicher, dass der Leistungsschalter ausgelöst hat.

Wenn mehrere Servos gleichzeitig Alarm auslösen, liegt es sehr wahrscheinlich an einem Ausfall einer Phase oder an einer Unterspannung der Hauptstromversorgung. Wenn nur eine Achse Alarm auslöst, konzentrieren Sie sich auf die Überprüfung der Stromleitungen (U, V, W) und der Encoder-Leitungen dieser Achse; prüfen Sie insbesondere auf Wassereintritt in die Steckverbinder und verbogene Stifte.

Schritt 5: Kommunikationsfehler

Wenn das Display "AL.E6" (Mitsubishi) oder "AL.16" als Kommunikationsfehler anzeigt, liegt dies meist an schlechtem Kontaktschluss der Verkabelung oder am Verlust von Parametern.

Fehlersuche: Ziehen Sie das Kommunikationskabel ab und ziehen Sie es erneut fest an; stellen Sie das gesicherte SPS-Programm wieder her; überprüfen Sie die Stationsnummer und die Baudraten-Einstellungen im Treiber. Bei starker Störung müssen für die Signalleitungen geschirmte Kabel verwendet werden, wobei die Abschirmung an einem Ende am Treiber geerdet werden muss. Auch die Befestigung des Kabels ist wichtig: Das Kabel muss sicher an einer unbeweglichen Stelle befestigt sein, um Biegespannungen zu minimieren.

Schritt 6: Alarme durch Endschalter oder Störungen

Alarme können ausgelöst werden, wenn eine Welle gegen einen mechanischen Endschalter drückt, bei Kollisionen zwischen mechanischen Komponenten oder wenn eine Sicherheitstür nicht ordnungsgemäß geschlossen ist. Überprüfen Sie zunächst visuell die Position jeder Welle. Falls sie gegen einen Endschalter drückt, bewegen Sie sie in die entgegengesetzte Richtung, um die Betätigung zu lösen. Falls sie nicht gegen einen Endschalter drückt, prüfen Sie, ob das Signal des Endschalters normal ist.

Praktische Fehlersuchreihenfolge (beginnen Sie mit der wahrscheinlichsten Ursache):

① Schalten Sie die Stromversorgung für 5 Minuten aus und starten Sie dann neu – einige Fehlalarme verschwinden automatisch.

② Prüfen Sie die Stromversorgung und die Not-Aus-Schaltung – Phasenausfall oder Not-Aus-Fehler stellen einen großen Anteil der Fehlalarme dar.

③ Überprüfen Sie den Encoder und die Stromzufuhr – ziehen Sie die Stecker ab und stecken Sie sie wieder ein, um die Durchgängigkeit zu messen.

④ Beseitigen Sie mechanische Last- und Schmierprobleme – drehen Sie den Motor manuell, um Blockierungen zu überprüfen.

⑤ Überprüfen Sie die Antriebsparameter-Einstellungen – achten Sie besonders auf Beschleunigungs-/Verzögerungszeiten, elektronische Getriebeübersetzungen und Drehmomentbegrenzungswerte.

⑥ Austausch von Ersatzteilen zur Überprüfung – Austausch von Antrieben oder Motoren desselben Modells, um Hardwarefehler schnell zu lokalisieren.

Eine zentrale Fehlersuchelogik: Wenn der Alarm nach dem Entfernen einer Servoachse weiterhin besteht, kann im Allgemeinen ein Fehler dieser Servoachse ausgeschlossen werden. Diese Methode lässt sich dann anwenden, um weitere Servoachsen nacheinander zu entfernen, bis der Alarm entfällt. Dadurch wird die fehlerhafte Achse genau identifiziert; anschließend können die zuvor beschriebenen Methoden genutzt werden, um den Antrieb, den Encoder, das Motor, die Kabel und externe Einflussfaktoren dieser Achse zu überprüfen.

Regelmäßige Wartung und Gewohnheiten zur Alarmvermeidung

Überprüfen Sie den Motorkühlventilator monatlich und entfernen Sie Staub von der Oberfläche. Alle sechs Monate, bei Abschaltung des Systems, wischen Sie das Innere des elektrischen Schaltschranks mit einem Tuch ab und reinigen Sie die Encoder-Steckverbinder. Öffnen Sie das Gehäuse des Antriebs und entfernen Sie mit einem Staubsauger oder einer weichen Bürste Staub von der Leiterplatte – industrielle Umgebungen sind komplex, und viele Alarme resultieren aus Kurzschlüssen durch angesammelten Staub.

Während routinemäßiger Inspektionen prüfen Sie die Motortemperatur und den Kühlventilator auf ordnungsgemäßen Betrieb. Verwenden Sie gelegentlich Diagnosesoftware, um die Lastrate zu überprüfen und sich einen allgemeinen Überblick über die Situation zu verschaffen. Verwenden Sie niemals einen Hammer, um direkt auf die Servomotorwelle zu schlagen, um die Kupplung zu montieren oder zu demontieren, da dies den Präzisionsencoder am anderen Ende des Motors beschädigen würde.

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Servoalarme an CNC-Rohrbiegemaschinen sind kein Grund zur Beunruhigung. Solange Sie bei der Fehlersuche nach dem Ansatz „Code notieren → Maschinenverhalten prüfen → Hauptstromspannung messen → Encoder-Rückmeldungskabel überprüfen → Systemparameter verifizieren“ vorgehen, lässt sich die Ursache der meisten Alarme innerhalb von 30 Minuten identifizieren.

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